Alles neu

Man glaubt ja gar nicht, was man auf einmal alles braucht, wenn man einen richtigen Garten zu betreuen hat. Rasenmäher, Gartenschlauch, Schaufel, Spaten (ja, das sind tatsächlich 2 unterschiedliche Dinge), Rechen, Harke, Dinge mit 3 Zacken und vorallem einen Plan! Den brauch man natürlich auf dem Balkon auch, aber durch die jahrelange Übung ist es dort nicht so überwältigend.

Es hat natürlich seine eigene Schönheit, aber trotzdem war der erste Schritt im neuen Garten der Kampf gegen das Unkaut/Wildkraut/Beikraut. Mit einem kundigen Elternpaar an der Seite, das jedes dieser Kräuter beim Namen kannte, aber trotzdem ohne Mitleid rausrupfte oder ausbuddelte, war das Grobe recht schnell geschafft und der wilde Bewuchs zwischen 50 und 150 cm Höhe entfernt. Ursprünglich war hier also mal Rasen gewesen, der nun wieder hergestellt werden sollte. Hier kommt, neben einem funkelnagelneuen und wahnsinnig funktionstüchtigen Rasenmäher ein weiteres Gerät ins Spiel, von dessen Existenz ich bis dahin nichts wusste: der Vertikutierer! Gebogene Zacken an einem langen Stiel, die man ziemlich brachial durchs Erdreich zieht. Hierbei entfernt man tote Pflanzen, Moos und Krempel aus der Wiese, die im Anschluss so schlimm aussieht, dass man fast weinen möchte.

acker

Mit ein bißchen Geduld und einer guten Portion Rasensamen hat die Heulerei aber schnell ein Ende. Wiese ist natürlich gut und schön, aber bei Hannahs Garten geht es um Gemüse. Und Obst. Und das soll natürlich auch so bleiben. Irgendwo in meinem neuen geliebten Urwald muss also ein kleiner feiner Gemüsegarten entstehen!

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